Camping-Equipment überprüfen: Check-up im Winter

Wer die Kälte liebt, genießt auch im Winter fantastische Camping-Abenteuer. Wenn du eher eine Frostbeule bist und gerade eine kleine Reisepause einlegst, kannst du diese Zeit für einen umfangreichen Check-up deines Camping-Equipments nutzen!

Wie du dabei am besten vorgehst, erfährst du anhand unserer kleinen Checkliste.

Vorbereitung deines Check-ups

Bevor du mit der Überprüfung deiner Ausrüstung beginnen kannst, solltest du alle Gegenstände zusammentragen.

Dazu gehören beispielsweise:

✓ dein Reisemobil, Zelt, Dachzelt
✓ alle Gadgets, die du beim Campen an deinem Reisevehikel befestigst (z. B. Markisen und Anhänger)
✓ Klamotten, die du während des Campings trägst
✓ Schlafsachen wie Schlafsack und Isomatte
✓ sämtliches Kochgeschirr, Kocher
✓ Rucksäcke und Taschen
✓ elektronische Geräte (Kühlbox, Kochplatte, Licht, Ladekabel)
✓ und alles, was du sonst noch mitnimmst

Lagere das Camping-Equipment an einem warmen und gemütlichen Ort, denn der Check-up wird sicher ein paar Stunden dauern!

Stück für Stück: Camping-Equipment checken

Nun hast du alles im Überblick. Vor dir befindet sich deine gesamte Ausrüstung. Mach dir eine kleine Liste und notiere dir, was du feststellst.

    • Bodenzelt: Baue das Zelt erstmal auf und säubere es, so gut es geht. Schaue, ob es Löcher im Innen- und Außenzelt oder im Bodenmaterial gibt. Vielleicht findest du auch abgerissene Spannseile, kaputte Reißverschlüsse oder verbogene Zeltstangen.
    • Dachzelt: Klappe es auf und prüfe, ob der Faltmechanismus reibungslos funktioniert. Möglicherweise hast du Kratzer und Risse im Außenmaterial oder auf deiner Matratze hat sich Schimmel gebildet.
    • Van/Auto/Wohnmobil: Gönne deinem Reisegefährt eine kleine Dusche, bevor du mit der Inspektion beginnst. Haben sich Roststellen gebildet? Sind die Bremsen und der Motor in Ordnung? Wenn du selbst keine Ahnung von diesen Dingen hast, suche dir am besten Unterstützung.
    • Inneneinrichtung: Hast du Möbel in deinem Camping-Mobil? Dann prüfe, ob alle Scharniere funktionieren und ob sich Schrauben gelöst haben. Eventuell stellst du beim Check-up deines Camping-Equipments fest, dass irgendetwas quietscht oder schleift.
    • Klamotten und Schlafsachen: Gibt es Verschleißspuren und/oder Löcher? Überlege, inwieweit sich deine Kleidungsstücke bewährt haben oder ob du mit ihnen eher unzufrieden bist.
    • Geschirr und elektronische Geräte: Sieh alle Pfannen, Teller und Tassen durch. Vielleicht findest du eine abgeplatzte Stelle an deiner Lieblingstasse oder Kratzer in der Beschichtung von deinem Topf. Auch deine elektronischen Geräte wie z. B. die Camping-Heizung solltest du überprüfen. Sind die Kabel noch intakt und funktionieren die Gegenstände reibungslos?

Ausmisten, austauschen und reduzieren

Jetzt geht’s ans Eingemachte! Lasse das letzte Jahr Revue passieren und überlege, welche Gegenstände deines Camping-Equipments sich bewährt haben und welche nicht.

Deine Funktionssachen haben sich als Flop erwiesen? Dann sortiere sie aus. Du brauchst gar keine Kühlbox? Dann verschenke sie an jemanden, der sie nutzt.

Es sollte nur das übrigbleiben, was du auch wirklich verwendest. Lege alles, was du entrümpeln willst, auf einen extra Haufen und kümmere dich später darum, es loszuwerden.

Wenn du feststellen solltest, dass etwas Elementares bei deiner Camping-Ausrüstung fehlt, dann besorge dir das Objekt deiner Wahl vor deinem nächsten Ausflug.

Camping-Equipment: Reparatur oder Neuanschaffung?

Vor dir liegen nur noch Dinge, die dich in der nächsten Camping-Saison begleiten werden. Wenn du bemerkt hast, dass es ein wenig Reparaturbedarf gibt, dann schaue, inwieweit du das selbst hinbekommst.

            ➔   Kleine Löcher im Bodenzelt kannst du mit einem speziellen Zeltstoff flicken.

            ➔   Roststellen am Auto solltest du abschleifen und anschließend neu lackieren.

            ➔   Mit etwas Werkzeug können Möbel repariert werden.

            ➔   Verbogene Heringe kannst du einfach geradebiegen.

Wenn größere Reparaturen anstehen (z. B. bei der Kfz-Mechanik) solltest du Profis mit ins Boot holen.

Manchmal ist es sinnvoller, einen Gegenstand neu zu kaufen, als ihn aufwändig und kostenintensiv zu reparieren.

Bei kaputtem Geschirr lohnt sich eine Reparatur in den meisten Fällen nicht. Hat dein jahrelang genutzter und verschlissener Rucksack zusätzlich ein Loch, dann schmeiß ihn weg und besorge dir einen neuen!

Hier heißt es: abwägen!

Werkzeug

Fazit: Camping-Equipment im Winter checken

Um für die neue Camping-Saison startklar zu sein, lohnt sich ein ausgiebiger Check-up deiner Camping-Ausrüstung! Nimm dir ein paar Stunden Zeit und schaue dir alles genau an. Miste aus, kaufe neu und repariere, was das Zeug hält.

Wenn du bei sensiblen Reparaturen Hilfe brauchst, dann frage fachkundige Freund*innen oder eine Werkstatt um Hilfe. Mit ein wenig Zeit und Budget kommt dein Equipment wieder in Schuss und ist bereit für deine nächste Tour.
Worauf achtest du beim Check-up deines Camping-Equipments? Schreibe es in die Kommentare!

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